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Kanton Zürich erlässt Feuerverbot in Wald und Waldesnähe

Montag, 30. Juli 2018

Der Kanton Zürich hat aufgrund der Trockenheit ein generelles Feuerverbot in Wäldern und in Waldesnähe erlassen:

 

Feuerverbot im Wald und in Waldesnähe
Gestützt auf § 18 Abs. 2 der Verordnung über den vorbeugenden Brandschutz (VVB) vom
8. Dezember 2004 kann bei besonderer Gefahrenlage, insbesondere bei Dürre oder
grosser Trockenheit, allgemein verboten werden, Feuerwerk abzubrennen oder offenes
Feuer anzuzünden. Zuständig für das Verbot im Wald sowie in Flächen in Waldesnähe ist
der Kantonsforstingenieur, im restlichen Gebiet sind es die politischen Gemeinden.
Das Ausbleiben von Niederschlägen und der starke Wind seit mehreren Wochen haben zu
einem sehr grossen Austrocknen der Bodenstreu, des Dürrholzes sowie des Waldbodens
geführt. Die aktuelle Wetterentwicklung lässt keine ausgiebigen und flächendeckenden
Regenfälle erwarten, die zu einer deutlichen Entspannung der Waldbrand-Gefahrenlage
führen würden. Bereits der Funkenwurf eines Grillfeuers oder ein unachtsam weggeworfenes
Zündholz könnte zu einem Feuer führen, das sich rasch ausbreitet. Diese Gefahr
verschärft sich mit jedem Tag.
Damit sind gestützt auf § 18 Abs. 2 VVB die Voraussetzungen für ein generelles
Feuerverbot im Wald oder in Waldesnähe gegeben.
Da das generelle Feuerverbot aufgrund der akuten Gefahr sofort umgesetzt werden muss,
ist einem allfälligen Rekurs gegen diese Verfügung die aufschiebende Wirkung zu
entziehen.
Das Amt für Landschaft und Natur verfügt:
I. Im Wald und in den Flächen in Waldesnähe (bis 200m Abstand) wird gestützt auf § 18
Abs. 2 VVB ein generelles Feuerverbot erlassen. Das Verbot gilt auch für fest
eingerichtete Feuerstellen und für Feuerwerk.
II. Dieses Feuerverbot gilt ab sofort und dauert bis auf Widerruf.
III. Rechtsmittelbelehrung:
Gegen diese Verfügung kann innert dreissig Tagen, von der Mitteilung an gerechnet,
beim Baurekursgericht des Kantons Zürich, Selnaustrasse 32, 8001 Zürich, schriftlich
Rekurs erhoben werden. Die Rekursschrift muss einen Antrag und dessen
Begründung enthalten. Der angefochtene Entscheid ist beizulegen oder genau zu
bezeichnen. Die angerufenen Beweismittel sind genau zu bezeichnen und soweit
möglich beizulegen.

 

Feuerverbot IV. Einem allfälligen Rekurs wird die aufschiebende Wirkung entzogen.